Wer heute eine Immobilie besitzt oder saniert, steht vor einer komplexen Entscheidungswelt. Als Ihr Energieeffizienzexperte von Energie Jäger beobachte ich täglich, wie politische Weichenstellungen und Marktentwicklungen die Sanierungslandschaft prägen. In den letzten zwei Monaten hat sich die Dynamik nochmals verschärft: Die neuen Preisanalysen des BDEW liegen vor, und der Ausblick auf das Jahr 2026 wirft bereits seine Schatten voraus.
In diesem Beitrag erfahren Sie, warum die aktuelle Atempause an den Energiemärkten trügerisch ist und wie Sie sich mit einer fundierten Energieberatung auf der-energie-jaeger.de langfristig gegen Kostenfallen absichern.
- Die Marktlage: Was uns die BDEW-Analysen für 2025 und 2026 sagen
Die aktuellen Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind für jeden Immobilienbesitzer ein wichtiger Indikator. Sie zeigen deutlich, dass die reine Energiebeschaffung zwar günstiger geworden ist, die staatlich induzierten Kostenbestandteile jedoch massiv zunehmen.
Die Strompreisanalyse: Netzentgelte als neuer Preistreiber
Laut der aktuellen BDEW-Strompreisanalyse stabilisiert sich der Preis für Haushaltsstrom zwar bei etwa 39 bis 40 Cent pro Kilowattstunde, doch die Zusammensetzung verschiebt sich. Während die Beschaffungskosten sanken, steigen die Netzentgelte aufgrund des notwendigen Infrastrukturausbaus.
Für 2026 ist absehbar, dass dieser Trend anhält. Wer jetzt auf eine Wärmepumpe umsteigt, sollte daher unbedingt die Nutzung von §14a EnWG (steuerbare Verbrauchseinrichtungen) einplanen, um von reduzierten Netzentgelten zu profitieren. Wir unterstützen Sie bei der Heizungsoptimierung und Planung, um diese Kostenvorteile voll auszuschöpfen.

Strompreis für Haushalte als Jahreswerte

Steuern, Abgaben und Umlagen für Haushalte
Die Gaspreisanalyse: Die CO2-Falle schnappt zu
Noch deutlicher ist das Signal der BDEW-Gaspreisanalyse. Erdgas ist kein „Billig-Rohstoff“ mehr. Seit dem 1. Januar 2025 ist der CO2-Preis auf 55 € pro Tonne gestiegen.
Der Ausblick auf 2026: Dies ist das letzte Jahr mit einem fixen CO2-Preis (geplant 65 €/t). Ab 2027 erfolgt der Übergang in den europäischen Emissionshandel (ETS II), bei dem Experten mit Preissprüngen auf über 100 € oder sogar 200 € pro Tonne rechnen. Eine Gasheizung, die heute noch „günstig“ erscheint, wird spätestens 2026/2027 zur finanziellen Belastungsprobe.

Erdgaspreis für Haushalte (EFH) in ct/kWh

Steuern, Abgaben und Umlagen für einen Haushalt (EFH) in ct/kWh
- Fokus 2026: Warum Abwarten keine Option mehr ist
Viele Hausbesitzer hoffen auf sinkende Zinsen oder günstigere Handwerkerpreise. Doch die regulatorische Roadmap zeigt in eine andere Richtung.
Kommunale Wärmeplanung (KWP) bis 2026
Bis spätestens Mitte 2026 müssen viele Kommunen ihre Wärmepläne vorlegen. Das bedeutet für Sie: Die Unsicherheit, ob in Ihrer Straße ein Fernwärmenetz entsteht oder ob Sie auf eine individuelle Lösung setzen müssen, endet bald. Sobald die Pläne stehen, greifen die strengen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) unmittelbar. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) bereiten wir Sie schon heute auf diese Stichtage vor, damit Sie nicht unter Zeitdruck teure Fehlentscheidungen treffen.
Die Reform der Gebäudehülle
Für 2026 zeichnet sich ab, dass die Anforderungen an die Energieeffizienzklassen bei Vermietung und Verkauf weiter verschärft werden könnten (EU-Gebäuderichtlinie EPBD). Ein Gebäude der Klasse G oder H wird dann am Markt massiv an Wert verlieren. Eine rechtzeitige Gebäudeanalyse durch Energie Jäger schützt Ihr Kapital.
- Förderung 2025/2026: Das goldene Zeitfenster nutzen
Die aktuelle Förderlandschaft der BAFA und KfW ist so attraktiv wie nie zuvor, doch die Töpfe sind an politische Haushalte gebunden.
- 70 % Förderung für den Heizungstausch: Dieser Rekordsatz ist an den „Geschwindigkeitsbonus“ gekoppelt. Dieser Bonus sinkt ab 2028 schrittweise ab. Wer 2025 oder 2026 saniert, sichert sich den maximalen staatlichen Zuschuss.
- Der iSFP-Bonus als Hebel: Durch einen Sanierungsfahrplan erhöhen Sie die Förderung für Hüllmaßnahmen (Fenster, Dach, Fassade) von 15 % auf 20 %. Zudem verdoppelt sich der Rahmen der förderfähigen Kosten auf 60.000 € pro Jahr.
Informieren Sie sich über unsere Leistungen im Bereich Fördermittelberatung, um keinen Euro zu verschenken.
- Strategische Empfehlungen vom Energieeffizienzexperten
Basierend auf den Entwicklungen der letzten zwei Monate und dem Ausblick auf 2026 empfehle ich Immobilienbesitzern folgende drei Schritte:
Schritt 1: Unabhängigkeit durch Sektorkopplung
Kombinieren Sie die Erkenntnisse der BDEW-Analysen. Hohe Strompreise bekämpfen Sie durch Eigenverbrauch (Photovoltaik). Hohe Gaspreise bekämpfen Sie durch den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Die Kombination aus PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe ist das einzige Modell, das Sie gegen die Preissteigerungen von 2026ff. immunisiert.
Schritt 2: Den „Worst Performing Building“ Bonus sichern
Falls Ihr Gebäude energetisch in einem sehr schlechten Zustand ist, gewährt die KfW Sonderboni. Diese sind oft nur begrenzt verfügbar. Eine professionelle Energieberatung klärt, ob Ihr Objekt für diese Extra-Zuschüsse qualifiziert ist.
Schritt 3: Den Sanierungsfahrplan als Fahrkarte nutzen
Ein iSFP ist 15 Jahre gültig. Selbst wenn Sie erst 2026 oder später sanieren wollen, sollten Sie den Fahrplan jetzt erstellen lassen. Er sichert Ihnen die aktuellen Förderkonditionen und gibt Ihnen Planungssicherheit für die nächsten Jahre.
Fazit: Aktiv werden, bevor die Kosten steigen
Die Daten der letzten zwei Monate belegen: Die Energiewende im Privathaus ist keine ideologische Frage mehr, sondern eine rein wirtschaftliche. Die Analyse der Strom- und Gaspreise durch den BDEW zeigt, dass fossile Energien durch CO2-Abgaben und steigende Netzentgelte systematisch teurer werden.
Das Jahr 2026 wird durch die kommunale Wärmeplanung ein Wendepunkt für viele Hausbesitzer. Wer heute investiert, nutzt die hohen Förderquoten und vermeidet den Sanierungsstau der Zukunft.
Sind Sie bereit für die Zukunft? Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, welche Maßnahmen für Ihre Immobilie am sinnvollsten sind. Besuchen Sie der-energie-jaeger.de und vereinbaren Sie einen Termin für Ihre individuelle Beratung.
Ihr Team von Energie Jäger – Wir jagen die Verschwendung, Sie sichern sich die Effizienz.
Quellen & weiterführende Informationen
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Energiepreise & Analysen:
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BDEW-Strompreisanalyse (Okt. 2025): Durchschnittliche Strompreise für Haushalte und Industrie sowie Zusammensetzung der Netzentgelte. bdew.de
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BDEW-Gaspreisanalyse: Fakten zum CO2-Preis (BEHG) und zur Gaspreisentwicklung. bdew.de/gaspreis-und-co-2-preis
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Gesetze & Verordnungen:
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Gebäudeenergiegesetz (GEG): Offizielle Informationen zum „Heizungsgesetz“ und den Austauschpflichten. energiewechsel.de
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Kommunale Wärmeplanung (WPG): Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz – Fristen für Großstädte (2026) und kleine Kommunen (2028). bmwk.de
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Förderprogramme & Zuschüsse:





